"ICH MAG DIESES KIND NICHT!" – Beziehungsaufbau in der Klasse

Shownotes

Hand aufs Herz: Gibt es in deiner Klasse auch dieses eine Kind, das du – wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist – einfach überhaupt nicht magst? Ein Kind, bei dem du jeden Tag aufs Neue auf die Zähne beißen musst? Wenn ja, dann ist diese Folge ein absolutes Pflichtprogramm für dich (und eigentlich auch für dieses Kind)!

Vergiss den pädagogischen Kuschelkurs und die utopische Forderung, man müsse alle seine Schülerinnen und Schüler immer sympathisch finden. In dieser Episode räumen Alex, Tobi und Bianca schonungslos mit den größten Mythen der schulischen Beziehungsarbeit auf. Sie brechen ein echtes Tabu und stellen klar: Eine tragfähige pädagogische Beziehung hat absolut nichts mit Sympathie oder gar Freundschaft auf Augenhöhe zu tun!

Ist Schule wirklich eine reine „Beziehungsverhinderungsanstalt“, wie Schulreformerin Margret Rasfeld provokant behauptet? Oder bilden die oft übersehenen „Zwischenräume“ im Schulalltag genau das massive Fundament, auf dem das große Gebäude der Fachlichkeit überhaupt erst errichtet werden kann? Die drei diskutieren leidenschaftlich darüber, warum der sture Fokus auf reine Wissensvermittlung oft ins Leere läuft, wenn die menschliche Basis fehlt.

Mach dich bereit für echte Gamechanger für deinen Unterrichtsalltag: --> Der Schock-Anruf nach Hause: Warum du die Eltern deines absolut frechsten Kindes anrufen solltest – und zwar, um es nach einer guten Tat völlig unerwartet in den Himmel zu loben (inklusive fassungsloser Reaktionen der Eltern)!

--> Die Geheimwaffe "KWU" (Konsequent Wohlwollende Unterstellung): Biancas radikaler Ansatz, um selbst den herausforderndsten Charakteren nicht auf den Leim zu gehen und Provokationen extrem elegant zu entschärfen.

--> Emotionale Check-ins ohne Kitsch: Wie du mit absurden Fragen wie „Welches Instrument wärst du gerade?“ sofort die Stimmung im Raum scannst und selbst verschlossene Lerngruppen öffnest.

--> Die Yin-Yang-Methode & Stärkenduschen: Zwei sofort umsetzbare Praxishacks, die Schülerinnen und Schülern echte Selbstwirksamkeit schenken und manchmal sogar für Freudentränen im Klassenzimmer sorgen.

Hör rein, lass dich herausfordern und entdecke, wie du mit verblüffend simplen Veränderungen – wie 5 Minuten Präsenz an der Tür vor dem Gong – eine völlig neue Dynamik in deine Klassen bringst. Denn am Ende zeigt sich: Beziehungsarbeit kostet vielleicht Überwindung, aber sie lohnt sich massiv!

Alle genialen O-Töne der Preisträger (wie der inspirierenden Betty Schmidt) stammen aus dem Schwester-Podcast Deutschlands ausgezeichnete Lehrkräfte. Mehr Infos, alle Folgen und pure Motivation für deinen Berufsalltag findest du auf www.lehrenlieben.de.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wie schön, dass du eingeschaltet hast.

00:00:02: Kurze Frage an dich wo auch immer du gerade diesen Podcast jetzt hörst gibt es in deinen Klassen vielleicht irgendwo ein Kind das du ehrlich gesagt gar nicht so magst ohne aussprechen zu wollen?

00:00:14: Okay ich glaube dann ist die Folge vielleicht die richtige für dich und vor allem auch für dieses Kind.

00:00:21: Schüler haben eine brutal gute Antenne dafür, ob jemand sich wirklich für sie interessiert oder nur so tut und die spüren das sofort.

00:00:27: Und über genau die Antenne, die Alex Davanen angesprochen hat – da sprechen wir heute!

00:00:31: Denn genau dieser Antenne auf Beziehungsebene ist jeden Tag auf Empfang.

00:00:36: Und jetzt steht es fast auf jedem zweiten pädagogischen Plakat Beziehungen vor Erziehung und Beziehungswichtig.

00:00:42: und genau das ist ein bisschen das Problem den wir uns heute widmen wollen denn dieser Satz wird ständig missverstanden.

00:00:48: Heute räumen wir drei ein wenig auf Nicht, Sympathie nicht Freundschaft und auch nicht Kuschelkurs.

00:00:55: Wie geht

00:00:55: gelungene

00:00:56: Beziehungsarbeit in Schule?

00:01:08: Und

00:01:15: damit also herzlich willkommen!

00:01:19: Hi.

00:01:20: Alex, willst du Bianca gerade noch vorstellen?

00:01:23: Warte mal!

00:01:24: Ist das geil mit deinem Wein?

00:01:26: Ich feier dich so sehr... Also ich bin ein Prolo-Messiger unterwegs.

00:01:30: Wer?

00:01:31: Ich konzentriere mich noch

00:01:32: also.

00:01:32: Und konzentrierst dich noch.

00:01:33: Ist mein erstes Mal jetzt hier mit euch.

00:01:36: Das stimmt nur bedingt, Bianca.

00:01:37: Du

00:01:37: warst schon... Alex, Bianka ist bei uns ne?

00:01:40: Ja, also hi Bianca!

00:01:42: Du warste schon einmal bei uns in der Folge dabei aber ich glaube es ist an der Zeit dass du dich einfach nochmal ganz kurz vorstellst.

00:01:49: Ja, ich war bei der Folge dabei Focus on the Good und in der Folge haben die beiden darüber gesprochen wie sie sich kennengelernt haben.

00:01:57: Und ich war daran beteiligt und schon seit einigen Jahren bin ich den Beiden sehr ähnlich verbunden und beschätze ihre Arbeit, ihre Inspiration, ihre Ideen sehr und der Austausch mit dem Beiden ist so großartig dass ich mich jetzt mega freue in den nächsten Folgen dabei zu sein und mit euch beiden zu diskutieren.

00:02:19: Ja, und Bianca hat sogar jetzt ein schickes tolles Mikro, was wir gerade hier ins Leben gebracht haben.

00:02:24: Stichwort ins Leben bringen?

00:02:26: Diejenigen von euch, die uns ein bisschen folgen, erinnern sich noch an irgendwelche Pizza-Geschichten, Pizzeria-Ggeschichten.

00:02:31: Das ist diese Bianca, die diesen Podcast quasi ins Leben gehoben hat!

00:02:35: Lass uns ganz kurz das Thema Beziehung mal anreißen.

00:02:39: Bianca wenn du an funktionierende Beziehungsarbeit in der Klasse denkst... Was kommt dir als erstes in den

00:02:45: Sinn?!

00:02:46: Tatsächlich fängt das schon direkt morgens vor der Stunde an, wenn ich an der Tür stehe und jeden einzelnen Schüler, der durch die Tür geht, anschaue und guten Morgen sage.

00:02:55: Ich merke schon, guckt er mich an?

00:02:57: Guckt er mich nicht an?

00:02:57: Wie ist da drauf?

00:02:59: Und habe ja schon ein Feingefühl dafür wie es werden könnte.

00:03:03: und der Vorteil...ich sehe jeden Schüler!

00:03:08: Zum Beispiel dann im Unterricht kann man noch weiter ausführen in den Check-in wo jeder auch was sagen muss.

00:03:16: Bei klarer Anklosen geht das natürlich besser, bei größeren nicht so gut.

00:03:19: also jetzt im LK mache ich das regelmäßig.

00:03:22: zum Beispiel wie bist du heute hier?

00:03:24: Wie hast du geschlafen und worauf freust du dich heute als Check-in?

00:03:28: und jeder sagt etwas man kriegt tatsächlich von jemandem etwas Persönliches mit.

00:03:33: So ein Check in kann man jedoch auch sehr kreativ gestalten was sehr lustig ist und auch dann für Freude direkt zu Beginn führt.

00:03:40: Zum Beispiel welches Instrument wirst du gerade in diesem Moment?

00:03:44: Und das berühmten?

00:03:45: dann die Schüler und sie machen das auch.

00:03:47: Sie nehmen diese Frage ernst und ja, begründen dann warum sie grade in Klavier eine Geige, eine Flöte werden.

00:03:52: und das ist erstmal ein schöner Einstieg der mit den Menschen zu tun hat und noch nicht mit der Fachlichkeit.

00:03:59: Weißt du denn was mich das erinnert?

00:04:00: Alex haben wir mit Einstiegen darüber geredet und dann haben wir Monster-und Häuser angeschaut Auch als emotionalen Check In.

00:04:09: Das können wir eigentlich nochmal auf unsere leeren, lieben Homepage-Packen in dem Kontext.

00:04:13: So Bildchen von lustigen Häusern die aussehen wie Gesichter oder von Monstern oder von Homer Simpsons und so.

00:04:19: Und dann die Frage, so wie du das gerade gesagt hast, Björnkenne?

00:04:22: Sag mal welcher Homer bist du denn am Wochenende gewesen?

00:04:25: Dann können die Kinder so einchecken ist ein gutes Wort.

00:04:30: Jetzt noch einmal ganz kurz zum Hintergrund.

00:04:32: also in was für einem Alter welche Jahrgangsstufen unterrichtest du Janker?

00:04:37: Alles von der Fünf

00:04:41: bis zu dreizehn.

00:04:42: Du bist ja an einem Gymnasium, jetzt hör ich die Kritiker da vielleicht schon sagen Ja das ist ja gut und schön dass sie Bianca sich dafür Zeit nimmt.

00:04:50: wie viel Zeit nimmst du dir denn dafür?

00:04:52: Und jetzt mal aus dem tiefsten Innern warum also?

00:04:56: manche würden ja sagen kommt wir müssen zur Sache kommen und das fachliche muss im vordergrund stehen.

00:05:00: Also wie viel zeit kostet es dich und wie tief ist deine Intention dafür?

00:05:05: Ja also kosten tut es ehrlich gesagt gar nichts, wenn ich fünf Minuten schon vor Unterrichtsbeginn an der Tür stehe und die Schüler an der Töbe grüße.

00:05:14: Wir haben

00:05:16: zehn Minuten Pausen nicht, fünf Minuten Pause ranztenen und das passt schon ganz gut.

00:05:21: Und diese Zeit ist auch gut investiert.

00:05:24: Wenn ich einen Check-in mache, kann dann schon mal zwischen fünf und zehn Minuten Und je nach, wie viel die Schüler auch sagen wollen kann das schon mal kosten.

00:05:31: Also ich sag mal im LK sind wir da auch schon manchmal noch Themenbezogene Check ins, zehn Minuten mindestens dran und es ist gut.

00:05:39: also ich schätze das sehr und ich denke die Schüler schätzen das auch so.

00:05:43: Alex macht ihr das in der Berufsschule?

00:05:44: Auch oder eher nicht?

00:05:45: Die sind ja deutlich erwachsener die lernen dann.

00:05:49: Ich glaube wirklich dass dieses totale Interesse wie geht's dir heute

00:05:55: usw.,

00:05:55: ... von Jahr zu Jahr ein bisschen nachlässt.

00:05:58: Also quasi in der Grundschule eine Riesenrolle spielt, ich kriege das gerade bei unserer Tochter mit... Da geht es erstmal ja darum dass die überhaupt da sich wohlfühlen bevor's ums Lernen geht.

00:06:10: also ganz krass und nicht vielleicht weinen oder nach Hause wollen, grad in der ersten Klasse

00:06:16: usw.,

00:06:17: sondern da spielt ja Beziehung ultimativ riesig krasse

00:06:21: Rolle.

00:06:21: Und jetzt ist natürlich der Gegenpart des Berufskolleges.

00:06:24: So im Berufskolleg hast du die Berufsschulen Erwachsenen Bildung, die haben eine Ausbildung nebenher manche sind aber auch Vollzeit bei uns.

00:06:32: Da wird das schon naja ich hätte jetzt fast ein bisschen gesagt stiefmütterlich behandelt.

00:06:38: es kommt immer drauf an also jeder Pädagoge weiß ja oder sollte ein Händchen dafür haben welche Klassen das mehr brauchen welche weniger.

00:06:46: Wir haben schon mal über Ausbildungsvorbereitung gesprochen.

00:06:48: Also Schüler, die eigentlich über Schulabsgenenzen geglänzt haben.

00:06:52: Die kriegst du dann nur über ganz intensive Beziehungsarbeit

00:06:56: und

00:06:57: ja über dieses aufrichtige Interesse.

00:06:59: Und bei anderen Studierenden, die wir in der Abendschule haben, da spielt das überhaupt nicht mehr so eine Rolle.

00:07:04: Darf ich einen Satz von dir etwas relativieren?

00:07:07: Du hast gesagt es geht bei Beziehung's Arbeit und den Einstiegen, die Checkings, die Bianca jetzt direkt eingeführt hat.

00:07:13: Der geht um.

00:07:14: wie gehts euch?

00:07:15: Ich würde es deutlich weiterfassen zu einem, wo stehst du gerade und wo befindest du dich?

00:07:19: Und zwar im metaphorischen Sinne.

00:07:21: Klar das Wohlbefinden ist eine Perspektive aber dieses Wo kommst Du her?

00:07:26: in welcher Situation bist du grade?

00:07:28: jetzt?

00:07:28: nicht mit Details sondern einfach bist du konzentriert bist du total müde bist du aufgeregt?

00:07:34: ich hab dazu ne kleine Geschichte die habe ich überhaupt nicht vorbereitet und so die kommt mir gerade war mal vor fünf sechs Jahren beinah Krassen Workshop Aktivität bei Yvonnec.

00:07:43: Voll viel Geld wurde hingeschossen und die haben Lehrkräfte eingeladen und alle möglichen Leute eingeladene, um irgendwelche internen Vorbildungen zu verbessern?

00:07:51: Und wir saßen in der Gruppe, die sich überhaupt nicht kannte mit voll so einer fiesende Hexe neben mir, die irgendwie eine Art war da ganz unangenehme.

00:07:58: und dann hat nach der Mittagspause die Moderation mit so einem Check-in wie Bianca den angesprochen hat gestartet.

00:08:04: und es waren drei Fragen.

00:08:06: ich kriegst nicht mehr rekonstruiert Was hast du am Wochenende gemacht, was geht dir gerade durch den Kopf und wo wirst du nächste Woche sein?

00:08:14: Und legt mich an Fuß.

00:08:16: Dann hat diese Dame fast... Also die war total bewegt und persönlich!

00:08:20: Du hast gemerkt es hat die gesamte zweite Hälfte des Workshops getragen weil wir einen völlig anderen Bezug zu einer Naden.

00:08:26: Das ist dieses soziale Schmiermittel der persönlichen Beziehung.

00:08:30: Sobald es mal Reibungen gibt und sobald mal irgendwie Sand im Getriebe ist dann hast du diese Ebene die's einfach laufen lässt.

00:08:37: Das ist so viel mehr wert, als um zu funktionieren.

00:08:39: Und es ist kein.

00:08:40: wie geht's dir?

00:08:40: Sondern wo kommst du her?

00:08:42: Sag das hast du nicht kannt.

00:08:43: irgendwie mal gesagt ne, wo komme ich hier?

00:08:44: Wo bin ich?

00:08:45: Wo will ich hin oder so?

00:08:46: So größer gefasst.

00:08:49: Ja und wenn ihr das nochmal unterbrechen darf, da könnte man ja auch noch einmal eine eigene Firma drauf machen.

00:08:53: Es geht ja, wenn ihr nachhaltig macht, also jetzt ein größer Dingst.

00:08:56: Nicht nur morgens mal fünf Minuten zu Beginn einer Stunde sondern dann etabliert es als Lerncoaching einmal wöchentlich oder alle zwei Wochen für eine Viertelstunde.

00:09:06: Wo stehst du gerade?

00:09:07: Wo möchtest du hin?

00:09:09: Hast du da regelmäßig nachhaltig eine Beziehungsebene etabliert, die auch verlässlich ist.

00:09:15: Die Sicherheit bringt.

00:09:17: Und das macht ja auch ganz viel in

00:09:20: den Schulfachheiten aus.

00:09:23: Jetzt sind wir schon voll drin.

00:09:25: im Warum eigentlich?

00:09:29: Warum sollte man das machen?

00:09:30: und jetzt... Könnten wir hier unser Schulgesetz zitieren mit.

00:09:32: Ja, wo ich vor Gott Achtung vor der Würde des Menschen und die Bereitschaft zur sozialem Handel.

00:09:37: Mussten alle mal irgendwie ausländisch während unserer Beamtung oder fürs Ref und so.

00:09:41: Es geht also nicht nur um Fachinhalte auch das ist ein wichtiger Punkt Bianca Das wird zu gleich bestimmt sagen.

00:09:48: aber diese soziale Komponente ist nicht zu vernach deswegen im schulischen Alltag.

00:09:52: Das ist der erste Gesetz im Schulgesetz Ist Nicht Die Kinder müssen Fachtigkeit lernen Sondern die Bereitigung zum sozialen Handeln Zwecken Und dazu gehört ja auch dieses sich Gesehen werden sich gesehen fühlen und mit anderen in Interaktion treten.

00:10:06: Genau, ich habe mich mal genau mithin richtlinien eine Bildungs- und Erziehungsgrundsätze für die allgemeinen Bündnischulen von zwanzig vierundzwanzig also relativ neu beschäftigt.

00:10:14: Und da steht explizit drin also fachliche bildung ist erkehren.

00:10:18: Da hab' ich mich mit meiner Arbeit unterhalten.

00:10:20: ja Eine Kirche hat ein Kern, der Kern ist klein.

00:10:23: Darum ist also noch ganz viel anderes überfachlich.

00:10:27: Verschnittsaufgaben, kulturelle Bildung, digitale Bildung und natürlich auch Erziehung- und Beziehungsarbeit.

00:10:33: Interessanterweise kommt das Wort Beziehung in diesen Bildungs- und Erziehungsgrundsätzen nicht vor.

00:10:39: Allerdings ist es in den Grundsätzen enthalten wenn Schule als Lern- und Lebensraum bezeichnet wird und dort steht tatsächlich explizit wiederum drin Das für die Leistungsbeurteilung ein positives Klima durch Unterstützung, Zugewandtheit und Anerkennung.

00:10:54: Und da haben wir das Beziehung als sicherem Raum der Leistungsbereitschaft steigern kann?

00:10:59: Es

00:11:00: ist im Prinzip eine Definition, die darin steht, die man so durchgehen lassen könnte für den Begriff der Beziehungen.

00:11:08: Wo ich direkt schon dran hängen geblieben bin war, dass du sagst es geht im Kern um die Vermittlung von Fachkompetenz.

00:11:17: Das ist ja okay, ne?

00:11:18: Und wir sind eine Leistungsgesellschaft und so weiter.

00:11:21: Jetzt denke ich nur auch da nochmal.

00:11:23: Ich denke an ein sechsjähriges Kind das in die Schule kommt... ...und wenn du jetzt im Prinzip einfach sagst, ich bin Lehrer, ich muss Fachkompetenz vermitteln,... ...dieses sechsjährige Kind wäre nicht in der Lage dazu ohne Beziehungsarbeit dort zu funktionieren im Sinne des Systems.

00:11:41: Und das ist genau so eine Eigenschaft!

00:11:44: Die lässt ja nicht nach.

00:11:45: Also du bist sechs Jahre.

00:11:47: oder wenn ich jetzt die Schüler bei uns sehe, die häufig Schulabstinent waren und einfach die Lust verloren haben weil sie so viel schlechte Erfahrungen im Leben gemacht haben.

00:11:55: Vielleicht privat vielleicht schulisch vielleicht beides dass Sie genau das gleiche brauchen wie ein sechsjähriges Kind Es nur nicht so aussprechen oder artikulieren würden, aber sie brauchen genau das Gleiche.

00:12:05: Also dieses aufrichtige Interesse und diese Zugewandheit wie du gerade sagst ist ne Bianca.

00:12:10: Ja was sind

00:12:10: doch solche Wesen

00:12:11: als Menschen?

00:12:13: Ja genau.

00:12:15: Alex hattest du Forschung dazu gefunden?

00:12:21: Ich hatte Forschungen oder ich hatte ein paar Zitate gefunden dazu die ich ganz interessant fand.

00:12:26: Zum Beispiel hatte nach der Hattie-Studie der ersten, ich meine die war aus zwei Tausend Fünfzehn, hatte Hatti wörtlich gesagt Achtung!

00:12:37: Die Grundvoraussetzung für motiviertes und gutes Lernen.

00:12:41: Das ist eine vertrauensvolle Beziehung und das Zulassen von Fehlern.

00:12:48: Vertrauentvoller Beziehungen?

00:12:49: Ja.

00:12:50: Ich mein Hatti sagt mittlerweile glaube ich ja jedem etwas ne.

00:12:53: Und wenn Hatti das schon sagt so dass es die Grundvorraussätze Ja, Punkt.

00:12:59: Also jeder Lehrer der da nicht rein investiert macht grundlegend glaube ich schon was falsch und die Schüler heutzutage erwarten das auch irgendwie so ein Stück weit.

00:13:11: sonst stellen sie sich vielleicht auf Stur und kooperieren nicht oder machen nicht so im Unterricht mit wie wir das gerne wollen würden.

00:13:19: So mein Erfahrung.

00:13:20: Vielleicht können wir das Pferd von hinten ein bisschen aufzäunen Und mal gucken, was unter positiver Beziehung nicht zu verstehen ist.

00:13:27: Weil ich hab das Gefühl viele Leute blocken auch deshalb vor allem ab weil die aus guten Gründen Angst vor manchen Dingen haben, die auch überhaupt nicht gut sind im pädagogischen Diskurs.

00:13:38: und ich könnte einfach mal starten Die pädagogische Beziehungen bedeutet Nichts Sympathie.

00:13:43: Ich glaube Das ist so der erste Spruch den wir sagen müssen.

00:13:46: es geht nicht darum dass Wir Schüler sympathisch finden und weil wir sie sympathisch, finden sind wir nicht zu denen.

00:13:51: Und weil wir sich nicht sympathisch bin ich mit nicht nett zu den Sondern.

00:13:56: es bedeutet alle Schüler mit gleich viel Wertschätzung und Wohlwollen zu begegnen.

00:14:01: So und dann mir haben tatsächlich schon mal Kollegen die nicht so drin waren auch wie ich arbeite dann unterstellt ja so das ist ja fraternisieren und du wiederstecher an irgendwie auf freundschaftlicher Ebene Und ich glaube, die sehen das freundschaftliche.

00:14:16: Da müsst man auch differenzieren.

00:14:18: eine pädagogisch tragfähige Beziehung ist keine freundenschaftliche Beziehungen weil sie eben nicht auf Augenhöhe ist.

00:14:25: so komisch dass jetzt auch klingt weil Die Verantwortung ist immer unterschiedlich der Lehrer hat immer mehr Verantwortung als die Kinder und Man schätzt sich gleichermaßen wert.

00:14:35: aber es gibt Dinge die werden nicht geteilt mit Schüler persönliche private Probleme Haben in der Klasse wenn es die kinder belastet nicht zu suchen.

00:14:43: oder was ich hier angenommen, da ist irgendeine Lehrkraft, sprichwärts von ... Ich kenne keinen.

00:14:51: Der ist gerade irgendwie in Trennung und dann sitzt er vor den Schülern und redet von seiner Darin.

00:14:55: Das hat ja nichts zu suchen!

00:14:57: Es ist also keine Freundschaft, es hat nichts mit Sympathie zu tun und auch nicht nachgiebigkeit, dass man besonders nett zu den Schulern ist und noch mal ein Auge zudrückt und so.

00:15:05: Das ist ja mit Beziehung nicht gemalt, sondern wie würdet ihr das davon abgrenzen?

00:15:09: Was isst eine

00:15:10: Beziehungen?!

00:15:11: Also für mich ist eine Beziehung in jedem Kontext, ob es jetzt mit Kindern oder auch Erwachsenen oder Kollegen oder auch mit euch ist gleich würdig.

00:15:18: Du hast das ja gerade zitiert, ne?

00:15:20: Gleich würde ich.

00:15:21: Genau, gleich würdig und du hast ja grade Sympathie und Antipathie schon gesagt, dass ist ja eine Bewertung.

00:15:30: Und dann sollte ich vielleicht erst mal fragen warum mag ich diesen Schüler oder diese Schülerin nicht oder warum mag Ich ihn denn?

00:15:37: wahrscheinlich erinnert der mich an irgendjemand und somit würde ich erstmal selber reflektieren und überlegen warum das so ist.

00:15:48: Alex, wie siehst du das?

00:15:54: Ja insgesamt weiß ich nicht.

00:15:57: also ist glaube ich insgesamt ein bisschen schwierig.

00:16:02: Ich finde zum Beispiel mega krass du ich kann einmal kurz sagen bei dir du bist nur umgänglich mit den Schülern und trotzdem seid ihr sogar beim gegenseitigen Sieb dass du auch die Schüler siezen.

00:16:11: Das ist eine Form von ... professioneller Distanz,

00:16:16: also

00:16:16: die finde ich zum Beispiel schon fremdartig für mich am Gymnasium und trotzdem klappt es ja auch von kundlich bei euch.

00:16:23: Also wir sollen schon alle beim Sieh bleiben... Wir sollten!

00:16:27: Jetzt guckt uns keiner über die Schulter und manchmal rutscht mir dann vielleicht doch mal ein Du raus.

00:16:34: Das ist erstmal wichtig zu wissen.

00:16:35: Und ansonsten ist das... Ja würde ich sagen Also es gibt so eine Grauzone von dem was geht und was nicht geht glaube ich.

00:16:44: Und das ist halt schwierig abzumessen, und ich krieg es manchmal mit dass Schüler schon mal sagen ja wir wissen von Kollegin X oder Kollege Y Dinge die sollten wir vielleicht gar nicht wissen.

00:16:54: Da steht nicht.

00:16:55: Ja da ist einfach ne Grenze genau.

00:16:58: Aber Tobis es zeigt ja halt auf der anderen Seite genau das Kernproblem nämlich dass manche Lehrkräfte unsicher sind was sie sagen können um was nicht Weil sie ja aber auch kein Feedback kriegen.

00:17:11: Es ist ja keinen Schüler, der dann sagt Frau Müller das sollten Sie jetzt hier nicht sagen.

00:17:16: Genau also du verlierst glaube ich eventuell oder man leigt dazu vielleicht die über sich zu verlieren was geht und was nicht wenn man sich nicht selbst reflektiert und da kein Gespür für mehr hat oder nicht mehr weiterentwickelt.

00:17:30: so dass heißt Ich fahre immer den Stiefel dass ich sage Alle Dinge, die vielleicht auch mein Privatleben betreffen.

00:17:38: Die aber im Prinzip auch den Unterricht mit der Klasse tangieren.

00:17:45: Die erzähle ich... Aber Achtung!

00:17:49: Das kann ja auch sein eine anstehende persönliche Krise oder was weiß ich wo es jetzt um Depressionen geht?

00:17:58: Das würde ich wiederum nicht erzählen.

00:17:59: also das heißt eher so Ich habe schlecht geschlafen und ein bisschen oberflächlichere Dinge.

00:18:05: Ich habe vielleicht geschlafen, falls ihr euch wundert warum ich noch Falken im Gesicht hab.

00:18:09: Ich habe wirklich nur drei Stunden geschlaft also nehmt es mir nicht übel.

00:18:13: So was Sachen kannst du erzählen aber natürlich... Ja ich glaube ihr

00:18:17: wisst was ich meine.

00:18:18: Ja ich höre da raus.

00:18:19: Alexander korrigiere mich wenn Du das anders siehst.

00:18:22: Ich höre daraus aus allem was wir sagen gute Beziehungsarbeit im Unterricht soll Schüler stärken dass sie noch besser in der Lage sind sich der Fachlichkeit zu widmen.

00:18:32: Und das schafft man durch eine angenehme Arbeitsatmosphäre ein persönliches Miteinander, aber auf keinen Fall damit dass man persönliche Dinge teilt die Schüler belasten oder verletzen.

00:18:42: Ich glaube da hätten wir doch ne erste Abgrenzung oder?

00:18:46: Ja, und das ist nicht leicht.

00:18:48: Das ist ein Balanceakt

00:18:49: ja?

00:18:49: Absolut!

00:18:50: Also die Grenzen zu wahren weil die Schüler ja untereinander auch sich nicht unbedingt dran halten dass sie sich also gegenseitig vielleicht verletzten oder ...

00:18:58: Die Lehrkräfte ja auch...

00:18:59: Genau.

00:18:59: Und die Lehrkräften dann eventuell auch unterein an der Impfkollegion.

00:19:02: Also wie soll man denn das als Vorbild machen wo man vielleicht selber noch Herausforderungen hat?

00:19:09: Ich hatte euch doch mal von meiner Odyssee erzählt ne Dass ich mich mit einem LK geduht hab gegenseitung Und das hat hohe Wellen geschlagen, auch bei mir an der Schule.

00:19:18: Von wegen.

00:19:19: ich liebe meine KollegInnen wirklich ausnahmslos in meiner Schule und ich respekt hier jeden und jede einzelne von denen.

00:19:25: aber mit einem Partner wirklich gute, anregende Diskussionen darüber was das mit der Lehrer-Schülerbeziehung macht.

00:19:33: Kann man das überhaupt machen?

00:19:34: Das führt doch dazu dass die Schüler die Grenzen nicht mehr richtig wahrnehmen und ich habe gesagt komm lass uns einfach ausprobieren wir können jetzt so lange in den luftlichen Raum diskutieren.

00:19:41: probieren aus hab ich ausprobiert.

00:19:43: Moral von der geschicht war die erkenntnis es hat.

00:19:47: Nichts verändert am grad des respekt und der distanz, es hat nichts verändert an einem grad an übergriffigkeit.

00:19:54: jetzt vorher auch überhaupt nicht gehabt.

00:19:55: also hat nichts verändern.

00:19:56: nur eine einzige sache ich hatte das gespürt dass die schüler in noch ein tacken sicherer waren im raum wo wir in der klasse warten.

00:20:04: die haben sich ein tag gesicher gefühlt um zum beispiel fragen zu stellen oder wenn die irgendwas nicht verstanden haben die waren nochmal dieser hemschwelle dass man jemand ansprich die war noch mal ein tag niedriger Könnte ich nicht mit jedem Kurs machen.

00:20:15: Ich habe jetzt einen Kurs, mit dem könnte ich das überhaupt nicht machen?

00:20:18: Aber wenn es in dieser spezifischen Situation passt würde ich das noch mal machen.

00:20:23: Wohl wissendlich dass es bei manchen KollegInnen vielleicht auch die stecken da ja auch nicht drin.

00:20:27: Die sehen dann nur den Lehrer der.

00:20:29: er tut seine Kinder und macht so Faust und dann ist der Freund und so sieht das von außen aus.

00:20:34: aber das ist ja nicht der Fall.

00:20:35: Das geht um ein ganz wolteriertes Distanzverhältnis im Interesse der Lernenen der Kinder.

00:20:41: Wir haben jetzt ein wichtiges Thema, Professionalisierung und Berufs.

00:20:44: Und da ist tatsächlich dann auch eine Grenze erreicht.

00:20:47: Andersrum ist natürlich auch ne Grenze da.

00:20:49: Ich möchte ja auch nicht irgendwie alles aus dem Leben der Schüler wissen.

00:20:52: Ich bin kein Psychologe.

00:20:53: Genau!

00:20:55: Das belastet die Beziehung.

00:20:57: Und es gibt Menschen, die dafür ausgebildet sind und wo ich die Kinder oder Jugendlichen weiter verweisen kann.

00:21:04: Also ich kann zuhören, ich kann da sein und ich kann unterstützen.

00:21:10: An dieser Stelle mal ein kurzer Zwischenruf, denn wir reden jetzt schon so lange über Beziehungen und nach über einem Jahr Podcast haben.

00:21:18: Wir liebe Zuhörende ja auch schon so etwas wie eine kleine Beziehung zueinander aufgebaut.

00:21:22: umso mehr würden wir uns deshalb freuen wenn ihr diesem Podcast mit einem Daumen nach oben krönen würdet und ihn vielleicht sogar kolleginnen empfehlen denen du was Gutes tun willst.

00:21:33: Denn leeren lieben das steht für den positiven Blick auf unseren Job der so viel positive Facetten hat Und genau diesen positiven Blick können wir heute mehr denn je gebrauchen.

00:21:43: Ich habe für euch zwei noch ein weiteres Zitat und zwar von der Magrid Rasfeldt, der bekannten Schulreformerin Schulen im Aufbruch Freidei

00:21:52: usw.,

00:21:53: das genau an dem Punkt auch so ein bisschen ansetzt.

00:21:57: ich trage es sich einfach mal vor Schule wie wir sie kennen ist eine Beziehungsverhinderung Anstalt.

00:22:05: was sagt ihr dazu?

00:22:06: Schön!

00:22:07: Es ist eine provokative Sicht und ich würde dagegen setzen, Schule ist eine Beziehungsermöglichung um Trainingsanstalt.

00:22:24: Ich würde das akzentuieren was ihr sagt und sage Schule selbst zielt nicht unbedingt auf Beziehungen, aber der Zwischenraum zwischen dem Unterricht.

00:22:34: Wir hatten irgendwann mal Alex ein Pädagogen bei uns im Gespräch, der hat von Zwischenräumen geredet.

00:22:40: Diese Zwischenräume das sind die Räume, die Beziehung tragen und weil Schule viele dieser Zwischen-Räume hat mit Pausen und mit kleinen Wartezeiten und so haben wir eben auch viele Beziehungs ermöglichungsräume.

00:22:52: Die sind aber eher innerhalb dieses Skeletts von Schule ne?

00:22:55: Und Schule selbst ist ja eher so das formalisierte

00:22:59: Und wir haben den Fokus auf das Gute.

00:23:01: Also, wir sehen die Lücken, die Beziehung ermöglichen.

00:23:06: Ja.

00:23:07: Wisst ihr was ich glaube?

00:23:09: Dass viele oder dass vor allen Dingen Marke Drasfeldt das deswegen gesagt hat weil wir in unserem System so sehr gefangen sind... ...dass wir die fünf vierzehn Minuten Stunden haben.

00:23:22: jeder Lehrer hat eingetrichtet bekommen.

00:23:24: okay die Schüler kommen ich muss ein bisschen.

00:23:26: Ich habe meine Zeitplanungen im Kopf.

00:23:28: Da steht übrigens niemand hat im reffender jahr irgendwo mal angegeben die ersten fünf minuten frage ich wie geht's dir und mache irgendwelche spielchen?

00:23:34: das heißt dass heißt wir haben eigentlich beigebracht bekommen.

00:23:37: es kommt gar nicht drauf an hier eine guten guten draht auf zu organizieren.

00:23:40: functionalisierte beziehung funktioniert

00:23:43: ganz genau.

00:23:44: jetzt gehts los so und das heißt schüler sind ab dann im soll modus sie sollen lernen wir sind im sollmodus wir müssen den die daktische Jahresplanung, ne?

00:23:54: Die Lehrpläne abarbeiten und so weiter.

00:23:56: Und dazwischen freuen wir uns wenn wir eigentlich mal zwanzig Minuten nicht reden müssen oder in der Pause mal entspannen und wehe es kommt vielleicht manchmal noch ein Schüler der jetzt auch noch mir die zehn Minuten raubt weil er noch mit irgendwas kommt was eigentlich beziehungsfördernd wäre.

00:24:11: ich glaube das meint sie und ich denke da sofort an das Kura-Modell.

00:24:17: Gibt's eine interessante Podcast?

00:24:22: Muss man mal bei Spotify eingeben.

00:24:25: Da geht es darum, dass die Schüler sich mit Lerntagebüchern selbst überlegen was sie wann machen.

00:24:31: und die Lehrerin, die dort interviewt wurde hat das ausprobiert und sagte endlich habe ich Zeit für Gespräche mit meinen Schülern und Schüleren.

00:24:40: und es klappt so wunderbar durch ein verändertes Modell einen guten Draht zu den Schülern aufzubauen, das hatte sie vorher nie.

00:24:48: Das heißt der Raum ist ja da man kann ihn durch geschickte didaktische Gestaltung so freiräumen dass gleicher Lern-Output stattfindet.

00:24:57: Da sind wir bei der Fachlichkeit Bianca bei dem Primar der Fachlichkeit aber durch geschicke didaktischen Aufbau dafür sorgen dass wir trotzdem Zwischenräume für Beziehungsarbeit finden.

00:25:08: ich sehe tatsächlich persönlich macht es mit Freiarbeits- und Gruppenarbeitsphasen viel.

00:25:16: Heißt, ich baue systematisch immer wieder Phasenein der Freiarbeit und der Gruppenarbeit.

00:25:21: Und wenn dann die Schüler für sich arbeiten, dann setze ich mich einfach zufällig immer wieder an Tische und rede nur mal zwei drei Sätze.

00:25:29: Einmal.

00:25:29: wie geht es?

00:25:30: Wie war dein Bewerbungsgespräch?

00:25:31: das muss man ja so im Kopf weil jetzt war einer der hatte irgendwie bei der deutschen Flugsicherung ein Bewerbung gesprechen hat, fragt man einfach mein Haar plus Digitalisierung schaffte auch echt nochmal Raum.

00:25:41: Das spart Zeit, mit Digitalisierung kann man viel Zeit sparen.

00:25:45: Mit irgendwelchen Erarbeitungen oder KI-Gesprächen und so.

00:25:48: Und die Zeit kann man wieder nutzen für Beziehungsarbeit.

00:25:52: Alex du kleiner Fuchs!

00:25:54: Du hast ja schon hat eins genommen von unterschreiben oder zerreißen.

00:25:58: Da steht nämlich Schule ist eine Beziehung Verhinderungseinstalter.

00:26:03: Ob du hell sehen könntest, Alexander.

00:26:05: Nein wir haben das ja auch gar nicht vorbereitet hier.

00:26:07: Boah

00:26:07: ein Quatsch ich hatte ja auch nur die eine Datei offen und nicht das andere.

00:26:12: Ja komm dann würde ich weiter noch vorlesen.

00:26:15: Genau und zwar von Lago oder aus dem Volksmundchen nachdem man es liebt.

00:26:21: Vor Erziehung kommt Beziehung.

00:26:26: Unterschreiben gerade zu reißen.

00:26:29: Alex

00:26:30: komm.

00:26:31: Natürlich unterschreiben!

00:26:32: Wir haben jetzt die ganze Zeit schon... Genau.

00:26:35: Wunderbar.

00:26:36: Dito, ich behalte es auch und betone noch mal das davor.

00:26:40: Da steht kein anstatt und da steht kein Anstelle sondern eine Reihenfolge und keinen Austausch.

00:26:45: Es steht nicht Beziehung statt Erziehung, sondern vor der Erziehungen, da kommt die Beziehungen aber die Erziehungs- kommt ja auch.

00:26:51: Ich bin ein kleiner Fennigfuchser also ich sehe das anders.

00:26:54: Gar, sag mal geil!

00:26:56: Und zwar wenn ich den autoritativen Erziehingstil nehme... ... hat er ja schon in sich einen großen Beziehungsaspekt, ne?

00:27:03: Der wohlwollen und für das Beste im Kind ist.

00:27:06: Deswegen würde ich sagen Erziehung... gleich Beziehung und Beziehungen also mit... Nee!

00:27:12: Vielleicht Erziehungen Mit-Beziehung.

00:27:15: Genau, ErziehUNG mit BeziehUNG.

00:27:17: Genau vielleicht so.

00:27:18: Ja

00:27:19: okay.

00:27:19: Das reicht.

00:27:21: Ist gut.

00:27:22: Ich hatte bei meiner Antwort irgendwie noch im Sinn dass es halt manche gibt die glaube ich sofort einfach loserziehen wollen ... und halt diese Beziehung dann außer Acht lassen.

00:27:34: Sofort den Knüppel, denkst du an Rudi Rode?

00:27:36: Ja ne?

00:27:37: Der sagte das

00:27:38: ja genau!

00:27:38: Wo du hoch zuck... Weil das ist genau das Problem wenn du keine Beziehungen zu den Schülerinnen und Schülern hast,... ...dann kommt es schneller zum Machtspielchen.

00:27:46: Bin ich mir ziemlich sicher.

00:27:49: Was er sagt und da kannst du eigentlich nur verlieren.

00:27:51: Dann flexe das vor der Klasse aus und ohne die Garantie zu haben dass bei... gelingender Beziehungsebene spielen viel zu viele Faktoren mit rein.

00:27:59: Aber selbst dann, wenn du tadeln oder wenn du mal irgendwas kritisieren willst, dann ist es immer noch Tagesform abhängig manchmal so.

00:28:07: Da hab ich ein gutes Beispiel zu heute noch darüber gesprochen mit einem Gesamtführkollegen und zwar haben wir eine Regel, eine Schulregel also keine Kappen im Unterricht oder kaputt.

00:28:16: Also ich habe schon einen... So eine Geste und ist klar, wenn jemand eine Kapuze aufhat oder eine Mütze abnimmt.

00:28:22: Ich brauch schon nicht mal was zu sagen, sondern hat sich so interviert.

00:28:26: Und jetzt gab's da mal ne Schülerin.

00:28:29: die kamen dann zu mir hin und sagte so ja sie hat grade irgendwie muss ich zurückziehen und das ist gerade ihr Schutzraum.

00:28:34: oder diese Kappe oder die Verputze ist ihr Schutzraum ob Sie die nicht auflassen dürfen?

00:28:39: Und ich habe alles erlaubt und das thematisiert im Unterricht und sagst du sie darf das jetzt, sie hat ein Grund vertraut dass der Grund richtig ist und dann Ist da, war mir die Beziehungsarbeit wichtiger als irgendwie meine... Die Schulregel durchzusetzen.

00:28:54: Alle kappen müssen ab und das hat auch nicht dazu geführt.

00:28:58: ist meine Autorität infrage?

00:29:00: im Gegenteil ich glaube eher dass du noch gestiegen bist in der Anerkennung.

00:29:04: ja

00:29:05: auch gerade eines die neue Autoritäten.

00:29:08: könnten wir auch mal eine Folge zu machen?

00:29:09: hochspannendes

00:29:10: Thema.

00:29:11: Das ist doch das was Rudi Rode sagte ne?

00:29:13: Die Durchsetzung einer Regel auf Kosten der Würde eines Schülers Das sind meine Scheitern und genau das wäre es.

00:29:21: Ein letztes Zitat hätten wir noch, eigentlich ist das prädestiniert für Alexander.

00:29:25: Alexander unterschreiben oder zerreißen?

00:29:27: Füter sagt niemand kann seine Potenziale alleine entfalten

00:29:35: Es braucht immer auch die Beziehung zu anderen Menschen.

00:29:37: so ähnlich geht das weiter.

00:29:39: Ist das so?

00:29:40: Ich kenne das gar nicht.

00:29:42: Ja ja doch so hat Füta gesagt liebt die Arbeit des Hirnforschers, das habe ich schon mehrfach gesagt.

00:29:50: Das ist grandios, ne?

00:29:52: Aber hier gebe ich ihm also kurz Antwort bisschen anreißen!

00:29:57: What?!

00:29:57: Okay da fährt er gerade schon nicht gut da.

00:29:59: Wenn

00:30:00: wir mal meinen Rutsch runter schocken hier ja das hätte ich nicht gedacht warum.

00:30:04: Ich kann dir auch sagen warum.

00:30:05: Also es kommt immer darauf an wenn wir auf Beziehung... also wie stehe ich zu jemandem im Schiele?

00:30:12: dann gibt es zum Beispiel Jemanden der ist so eine Art Mentor für mich.

00:30:17: Das heißt, es ist wirklich jemand an dem gucke ich auf und das ist ein toller Lehrer.

00:30:21: Der inspiriert mich usw.

00:30:22: Und gleichzeitig interessiert er sich für mich uns so weiter aber muss nicht unbedingt den Mentor haben.

00:30:29: Es kann auch sein dass es einfach Ein Vorbild ist der gar zu dem du gar keine Beziehung hast

00:30:36: Sondern nur eine Einbahnstraße wenn man so zu aufschaut.

00:30:38: okay ja

00:30:39: genau also.

00:30:39: das heißt zum Beispiel Also mal ein Beispiel Du liebst eine Eine Sportart.

00:30:47: Ja, guckst dir im Tennis Alexander Zverev an und weil der hat jetzt hier Grenzlämme gewonnen usw.

00:30:55: Und fängst auf einmal an wie will zu trainieren?

00:30:58: Das heißt du bist anfangen, Ziele zu entwickeln oder eine Potenziale zu entfalten.

00:31:05: Dazu brauchst Du aber keine Beziehungsebene zu Alexander zverev er ist eher Vorbild.

00:31:09: So das heißt zur Entwicklung der Potenziale brauchst du es nicht zwangsläufig.

00:31:15: Es ist natürlich sehr viel förderlicher, wenn jetzt jemand daherkommt im Tennis und dich jetzt auch coacht oder ein richtig guter Trainer ist.

00:31:24: Und dann hast du vielleicht wieder einen Mentor?

00:31:26: Du hast sich inspirieren lassen von einem Spitzen-Sportler... ...und der Mentor bringt dir aber jetzt alle Skills bei um wirklich deine Ziele zu erreichen.

00:31:37: Bianca merkt man das?

00:31:38: Alex als Fortbildungsmoderator zum Bereich der Potenzialentfaltung arbeitet Das hört man ja doch

00:31:49: aus.

00:31:50: Also ich habe bei dem Zitat tatsächlich ein Problem mit den Absolutismen, also jetzt niemand niemals nie oder ganz allein.

00:31:58: und wie du Alex es gibt genug Beispiele auch ich sage mal Freilärner zum Beispiel die dann auch sich die intrinsisch so hoch motiviert sind Die wissen, was sie gut können und bauen das eben aus.

00:32:11: Allerdings um Potenziale zu sehen ist schon ein Gegenüber nötig.

00:32:17: Und ich bin in meinem Tunnelblick und Andra kann vielleicht Potenzialen in mir sehen, die ich noch nicht unterbrauche halt einen anderen für.

00:32:27: Und jemand der mich unterstützt und eben sieht.

00:32:29: Deswegen ist auch das Sehen für mich besonders wichtig.

00:32:31: Das

00:32:31: Sehen, das ist ein ganz wichtiger Teil.

00:32:36: Worauf habt ihr mehr Lust?

00:32:37: Sollen wir noch zu woran merke ich eine gelungene Beziehung eingehen oder sollen wir direkt in die Werkzeugkiste springen.

00:32:45: Wonach steht euch der Sinn?

00:32:46: Nee,

00:32:47: woran merk' ich.

00:32:49: Ich hab's schon gut.

00:32:51: Komm Alex!

00:32:51: Woran merkst du dass die Beziehungen sitzt?

00:32:53: zu den Lernenden?

00:32:55: Ich bin jetzt fünfzehn Jahre dabei und ich glaube es ist einfach so ein subjektives Empfinden wenn ich im Klassenraum vor der Klasse stehe Ob die ehrlich sind, ob die irgendwie auch offener sind, kommunizieren und ja ich würde sagen, ob sie authentischer sind.

00:33:15: Also

00:33:15: ob Sie authentisch sind weil bei uns gibt es ganz viele Klassen wo's wirklich so ist das einfach nur Stille und du musst ihn manchmal jedes Wort aus der Nase ziehen.

00:33:25: und wo ich merke naa... Die vertrauen mir noch nicht so sehr, auch wenn ich die jetzt frei arbeiten lasse.

00:33:33: Du hast ja gerade schon gesagt mit dem Dutzen dass sie auf einmal sich viel mehr getraut haben und so weiter.

00:33:39: Wenn ich die frei arbeiten lassen dann sage ich fünf tausendmal habt ihr noch fragen?

00:33:44: kann ich euch helfen in so einer Klasse die nicht authentisch ehrlich sind und Sie sagen nöne aber die Klausuren die Arbeiten später sind trotzdem häufig schlecht.

00:33:54: das heißt sie haben sich nur nicht getrauten mich zu fragen oder Da merke ich, die Beziehungsebene passt noch nicht.

00:34:01: Ist ja auch ein In-Sicht zurückziehen und sich schützen.

00:34:04: Dieses Still sein...

00:34:10: Aber das liegt nicht unbedingt an uns.

00:34:11: Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das authentisch ehrlich sein häufig daran merkt, dass sie vor allem in der neunten zehnten Klasse auf die Reaktion der Mitschüler, da braucht noch einer irgendwie mal zu räuspern oder zu lachen ob es jetzt angemessen war oder nicht oder darauf bezogen war oder die Interpretation sind subjektiv und das führt dann dazu, dass man wirklich sich zurückzieht und sich eben nicht traut auch wenn das aus unserer Sicht subjektive vielleicht nicht ein Zutreffen mag.

00:34:39: Dennoch müssen wir deren subjektiven Empfindungen auch anerkennen, sagen wir mal so und wie hören das ja?

00:34:45: Also die sagen ja dann nichts.

00:34:46: und wenn man die fragt warum ist es so?

00:34:48: weil sie sich nicht trauen und sich hier nicht sicher fühlen im Freundeskreis hier nicht tun.

00:34:52: aber der Schule ist eben noch kein Safe Space.

00:34:55: sonst würde ehrlich gesagt das Land NRW jetzt nicht im Schulkompass von sich dreißig das Wohlbefinden Und die psychische Gesundheit von den Schülerinnen und Schülern abfragen.

00:35:03: Und als eine Kategorie ist Schule ein sicherer Ort für dich, wo du nicht wohlfühlst... ...und eine erwachsene Person hast, der du vertraust, dir die Zuhörter abfragt.

00:35:12: Hoch spannend!

00:35:13: Ich bin gespannt wie die Schulen diese Ergebnisse auswerden?

00:35:17: Ja absolut.

00:35:18: Sehe ich skeptisch.

00:35:20: Ich habe bei mir zum Beispiel schon öfter Kurse gehabt und jetzt gerade auch einen.

00:35:25: Da hab' ich genau so ein Problem, wie du das beschreibst Bianca.

00:35:28: Eigentlich zwanzig wirklich nette Menschen diesen Kurs sitzen, aber die spalten sich auf in drei fast verfeinete Gruppen.

00:35:35: Die einfach ums Verreck nicht miteinander klarkommen und du kriegst in diese klasse keine Ebene des angenehmen Miteinanders aufgebaut.

00:35:43: ich habe so viele Dinge probiert und Teambildungsübungen und Ich will gar nicht von Vertrauensübung sprechen weil da kein Vertrauen herrschen.

00:35:49: ich hab wirklich viel probiert Und habt es nicht geschafft.

00:35:52: und irgendwann hat mich auch meine Schülerinnen irgendwie zur Seite genommen gesagt wir mögen uns Und das ist ja auch, dann ist er auch okay.

00:36:00: Ich meine guck mal Bianca Alex wenn man uns irgendwie in der Gruppe mit dreißig Leuten stecken würde wo drei vier Spaten dabei sitzen Dann würden wir uns auch ganz weit weg von hinsetzen und so.

00:36:12: ich kann das schon nachvollziehen.

00:36:13: oder habt dann da auch aufgegeben gesagt Leute es ok wir machen einfach nur Unterricht passt schon

00:36:19: Ja weißt du.

00:36:20: aber also mittlerweile bin ich soweit oder wer mich jetzt kennt so vom Typ her Du sagst jetzt drei vier Spaten da drin, ne?

00:36:28: Einmal der die hundertreißige Klasse.

00:36:31: Vielleicht ein bisschen flapsig ausgedrückt aber letzten Endes hast du das ja... ...aus deiner eigenen Empfindung in jedem Collegium wo du vielleicht auch mal denkst ich würd's nicht als Spaten betiteln, ne so'n... Bekloppte,

00:36:44: sei mal bekloppta!

00:36:46: Nein

00:36:46: auch das nicht!

00:36:48: Also fände ich an der Stelle mein... also würde dich nicht mitgehen.

00:36:52: Ja

00:36:52: bitte, nein!

00:36:53: Statt mich ein finde

00:36:53: ich gut!

00:36:56: Total neutral gesagt, es gibt halt interessante Charaktere.

00:37:03: Ja so sehe ich das!

00:37:04: Du musst ja nur auf die Lippe weisen... Aber weißt du für mich geht's darum?

00:37:11: Ich glaube vielleicht bin ich deswegen auch Beratungslehrer bei uns keine Ahnung.

00:37:14: aber ich glaub in jedem Kollegen wo ich so sag okay das kann nicht mir durch was vorstellen dass er oder sie aneckt bei Leuten im Kollegium vielleicht auch bei Leitungen Ja, Führungskräften vielleicht auch bei Schülern.

00:37:31: Ich kann das total nachvollziehen aber ich möchte es... Also ich möchte dir eine Chance geben und möchte einfach erstmal auch bei dir wissen wer bist du eigentlich versteckend oder hinter?

00:37:39: Und also so bin ich gestrickt egal wie komisch.

00:37:42: ein anderer Schritte.

00:37:43: jemand ist mich interessiert der Mensch dahinter und warum ist er so wie er ist?

00:37:47: Du meinst also an jedem Arschloch hängt auch noch ein Mensch dran.

00:37:51: Was tut man so leiden, weißt du?

00:37:53: Ja, Tobi vielleicht eher mal dazu mit der Thürtha von Zieter, was du gerade vorgelehnt hast.

00:37:58: Niemand kann seine Potenziale alleine entfalten.

00:38:00: Auch derjenige hat vielleicht etwas in sich, was er selber noch nicht entdeckt hat und ...

00:38:07: Und keiner hat sich die Zeit genommen, mal mit ihm intensiv in den Austausch zu gehen.

00:38:14: Ein Teil in mir stimmt demzu, was ihr sagt.

00:38:17: Ich hab aber schon Lehrkräfte kennengelernt, nicht an meiner Schule.

00:38:21: Ich liebe jeden Kollegen und jede Kollegin in meiner Schule... ...aber auf Fortbildung und auf, weiß ich, irgendwelchen Implementationsveranstaltungen Menschen die so oft waren of the limits unternehmen.

00:38:33: Nee,

00:38:33: bei denen will ich nichts zu tun haben.

00:38:35: Da geh ich dabei euch an!

00:38:36: Das ist ja lustig.

00:38:38: Ja das muss doch auch mal sein

00:38:40: Tobi.

00:38:41: Es ist doch einfach eine Sache der Mathematik Ein gewisser Prozentsatz von Menschen.

00:38:46: Ich sage jetzt nicht bekloppt, weil das wäre dann guckt er mich so an.

00:38:52: Die sind einfach komisch!

00:38:54: Bianca, du hast ja im Vorgespräch ein Wort gesagt um da jetzt so reinzukommen?

00:38:57: Das passt an der Stelle total und vielleicht bin ich da auch einfach nur ein bisschen verbohrt.

00:39:03: KPU ne?

00:39:04: Ja genau konsequent positive Unterstellung.

00:39:06: Ich habe das ein bisschen abgewandelt für mich.

00:39:08: Ich nenne das KWU, konsequent wohlwollende Unterstellungen, weil positiv schon wieder für mich bewertet ist Und das bedeutet, dass ich in der Grundannahme bin.

00:39:19: Der andere ist mir grundsätzlich wohlwollend gegenüber und wenn er das vielleicht nicht so zeigt liegt es nicht an mir sondern er hat seine eigenen Themen die ja vielleicht gerade oder seine eigene Bedürfnisse die gerade im Mittelpunkt stehen.

00:39:30: aber es muss nichts mit mir zu tun haben.

00:39:32: wir fühlen uns häufig getriggert durch diese Persönlichkeit genau und das ist tatsächlich Ich nehm das mittlerweile auch als Lernfeld da eben nicht mal einzusteigen und dahinter zu sehen, sag ich mal.

00:39:44: Also was steckt dahinter?

00:39:45: Es ist meistens oft ... Ich nenne es jetzt mal so drastisch in den Herberruf vielleicht auch nach Liebe, Zuneigung oder Begegnung.

00:39:51: Und der oder diejenige hat vielleicht das noch nicht gelernt.

00:39:54: also ob jetzt Erwachsener oder Kind oder Jugendlicher.

00:39:58: Und ich muss darauf nicht einsteigen.

00:40:00: Ich muss nicht irgendwie Status wippe, wenn jemand mich anschreit, nicht auch mit Schreien reagieren Nur weil es vielleicht gewohnt ist.

00:40:08: Alex, soll ich uns beiden mal eine Challenge offenbaren?

00:40:12: Die und mir... Ich öffne die uns mal!

00:40:14: Ich übe mich bis zu unserer nächsten Aufzeichnung in KPU, in konsequent positiver Unterstellung auch herausfordernden Mitmenschen gegenüber.

00:40:25: Und du probierst emotionale Check-ins bei dir an der Berufsschule aus.

00:40:30: Was meinste jetzt genau damit?

00:40:32: Emotionale Check-Ins von denen wir zu Anfang geredet haben dass wir zum Anfang nicht jeder Stunde, aber einzelne Stunden ein Check-in machen.

00:40:40: Wie geht es euch gerade?

00:40:41: Wo steht ihr gerade auch mit diesen Bildern?

00:40:42: Ich kann dir die gerne schicken zum Einstieg.

00:40:44: Sollen wir das mal ausprobieren und danach eins oder zwei Wochen mal Feedback halten.

00:40:48: wie hat sich das ausbalanciert bei uns?

00:40:51: Ja hey!

00:40:51: Wir müssen doch offen sein für den Neues.

00:40:53: dann genau.

00:40:55: Absolut

00:40:55: eure Erfahrungen.

00:40:57: Ich gebe dir noch so einen kleinen Tipp mit.

00:40:59: leider habe ich kein Frasenschwein hier stehen ja.

00:41:01: Aber ich hab da immer noch im Kopf Die Situation ist dein Coach.

00:41:07: Und das finde ich immer ganz interessant.

00:41:10: Meist du, wenn die Situation ... Wenn ein Typ oder ... Oder wie ein Typ irgendwer irgendwas sagt was sich maximal triggert?

00:41:19: Du triggerst mich, du Nuss!

00:41:24: Aber weißt du genau darum geht es ja eigentlich dann trotzdem zu sagen okay die Antwort also erst mal nur zu denken.

00:41:32: Die Antwort ist interessant Ja.

00:41:35: Und dann aber trotzdem in den Austausch zu gehen, um verstehen und eher die Fragen zu stellen.

00:41:42: Da bist du ja wirklich eher so im Fragenmodus Coaching Modus unterwegs und dann so langsam herauszufinden, warum denkst du jetzt so?

00:41:51: Ist ja interessant.

00:41:52: also um den anderen zu verstehen.

00:41:56: Ich glaube ich merke gerade in mir introspektiv was mich daran so triggert und es ist eine innere Weigerung gegen mein Primat der Absoluten Ehrlichkeit.

00:42:06: Das habe ich für mich innerlich so aufgebaut in den letzten Jahren, radikale Ehrlichke mit mir selbst und mit dem Menschen mit mir.

00:42:14: wenn ich etwas sehe da haben wir auch schon mit unseren Schimpfwörtern hier im Podcast mal gerede ne?

00:42:18: Wenn etwas schlecht ist dann will ich das als genauso aussprechen.

00:42:23: jetzt merke ich aber folgendes ihr nehmt eine Trennung vor von dieser Beschreibung und vom Potenzial dass sich dahinter ergibt und ihr sagt ja okay das mag sein dass diese Person Ihr nennt es dann schwierig.

00:42:32: Oh, hier hinten geht grad die... Ist herausfordernd?

00:42:35: Ist herausfordernd, vielen Dank!

00:42:37: Aber und dann ergänzt ihr ja ein, das hat ja Gründe und vielleicht öffnet sich irgendwo eine Tür, dass ihr dem die Tür nicht zu macht.

00:42:44: Das sind zwar unterschiedliche Dinge, das erkenne ich an.

00:42:46: Ja.

00:42:46: Es

00:42:47: ist übrigens auch ein wichtiger Aspekt in der gewaltfreien Kommunikation.

00:42:51: Also wenn man die trainiert und übt, kann man ja auch gut mit Kindern wünglich machen.

00:42:54: Und im Pädagogik.

00:42:54: Tobi weiß ja, ist jetzt auf einem neuen Kernlerplan.

00:42:57: Endlich,

00:42:58: genau finde ich gut.

00:42:59: Ergänzend

00:43:01: Ergänzend, Tobi.

00:43:03: Wenn ich jetzt zum Beispiel einen Schüler wäre der vierzehn fünfzehn ist so richtig schön mitten in der Pubertät.

00:43:11: Schlechte Schulerfahrungen habe eigentlich.

00:43:14: alle Lehrkräfte gehen mir richtig auf den Pinsel und jetzt kommt ja Kammer und denen versuche ich jetzt erstmal so richtig mal zu provozieren mit zwei drei Setzen.

00:43:26: wenn du jetzt mit deiner bedingungslosen Ehrlichkeit kommst Aus welchen Grund auch immer, der wurde denunziert von Lehrkräften.

00:43:34: Der hat Mobbing-Erfahrungen usw.

00:43:37: Und jetzt siehst du diesen Schüler, der maximal provozierend dich dir einen Spruch drückt und du dir denkst maximal ehrlich fast ein Arschloch.

00:43:49: Verstehst was ich meine?

00:43:50: Ich verstehe was du meinst wird aber hier eine Differenzierung vornehmen.

00:43:53: Für mich ist die Arbeit mit Kollegen was anderes als die Arbeiten mit Schülern.

00:43:56: Bei Kollegen rutsch ich immer in die pädagogische Beziehung und da würde ich niemals, dann denke ich mir vielleicht Boah alter ist der anstrengend oder so wird das niemals auf diese Beziehungs-Ebene, auf die professionelle Beziehungen übertragen.

00:44:08: bei Kollegen denke ich mehr ne guck mal wir sind Kollegen Wir sind gleich alt wir haben ungefähr die gleichen Erfahrungen.

00:44:13: wir können auch mal ertragen wenn eine andere das irgendwie kacke findet.

00:44:16: was du machst so Das ist eine andere Ebene aber Ich stimme dir schon zu.

00:44:21: Unsere Herausforderung steht ja jetzt Alexander, wir nehmen Bianca ist schon wieder jemand der in uns etwas auslöst.

00:44:26: Merkst du das?

00:44:27: Jetzt die Challenge für dich den emotionalen Check-in und für mich die Bedingungsluft.

00:44:33: positive Unterstellung bpu.

00:44:35: Ja werd ich mal direkt üben.

00:44:38: Wo stehen wir denn hier in unserem Fahrplan wenn man mal gucken?

00:44:42: wir haben noch eine Werkzeugkiste für Montag.

00:44:47: Wir haben zum Beispiel auch noch Praxisbeispiele, die von den Preisträgern des deutschen Leckkräftepreises kommen.

00:44:57: Wo

00:44:57: ihr mal eure Meinung zu abgeben könnt?

00:45:00: Wir haben dafür kleine Audioschnipsel aus den Folgen, die habe ich extra rausgeschnitten mit ein paar Methoden, die nur beziehungsstärkend sein sollen und ihr könnt sagen was ihr davon haltet.

00:45:13: Kau raus finde ich gut.

00:45:15: Als erstes hören wir Betty Schmidt Preisträgerin im gleichen Jahr, damals glaube ich wie du Tobi in zwei ein zwanzig und mehr sage ich noch nicht.

00:45:27: Betty Schmidt sagt folgendes.

00:45:33: Also ich glaub das war mein Erfolgelement bei mir ist wirklich dass ich stärken orientiert hingucke.

00:45:39: Und es gebe auch in der Lehrausbildung immer wieder von mir dass ich sage ertappten sie die Kinder bei einer guten Tat um rufen dann zu Hause an Ich sage, der Schlimmste über den Sie sich nur aufregen oder die Frechste über die sie sich nur auffregen, ertappen Sie so jemandem bei einer guten Tat und Sie werden merken.

00:46:00: Die Eltern sind völlig durcheinander dass sie anrufen.

00:46:03: ich habe das erzählt dann auch immer von dem Beispiel, dass ich eine andere Klasse in Deutsch hatte damals Und da hab' ich das genauso gemacht zum Elternsprechtag genommen und sie hat gesagt Frau Schmidt ich will die Lehrerin kennenlernen, die mich anruft.

00:46:18: Ich kenne das nicht!

00:46:20: Die ganze Grundschulzeit wir haben zig Anrufe gekriegt aber immer nur wenn es nicht lief.

00:46:25: und dass hat mein Sohn so beeindruckt aber auch uns als Eltern und wie Sie gerade oder wie du das gerade auch sagtest in dem Moment der Schüler In dem Moment war der, hatte er so Lust mitzumachen.

00:46:41: und mein Spruch ist immer Erfolg macht Erfolg.

00:46:48: Ja schön.

00:46:50: Da sind wir bei einem Trafiskreis von Rudi Rode.

00:46:52: was der gesagt hat wenn sich Negatives Verhalten so verstärkt und immer weiter versteckt und das durchbricht diese Negativspirale.

00:46:59: ich finde das voll gut.

00:47:01: die bedingungslos positive Unterstellung und das auch noch

00:47:04: aussprechen.

00:47:04: Ja und mit Erwartungen brechen.

00:47:07: Es ist mal total Spaß, was habe ich getan?

00:47:10: Warum holen sie mich nach draußen?

00:47:12: Ich wollte dich mal loben du machst das gerade großartig.

00:47:14: Ich weiß was du grade irgendwie zuhause hast und dafür bist du jetzt hier.

00:47:19: großartiges.

00:47:19: Wollte dir noch mein Rosan.

00:47:22: Und wisst ihr was?

00:47:23: also als ich das von Betty gehört hab dass das widerstrebte komplett meinem Denken meiner Wahrnehmung.

00:47:32: Also Moment, das war der erste Impulse Gedanke.

00:47:35: Es macht total Sinn.

00:47:36: also ich bin ja zu hundert Prozent bei Betty aber... Normalerweise habe ich eigentlich die ersten, weiß ich nicht, zehn Jahre war ich halt immer so oh nein da ist jemand der springt mit in Unterricht und wenn der im Unterricht ist dann ist der Unterricht in der ganzen Klasse ein ganz anderer und jetzt baut er schon wieder Mist und muss zu Hause anrufen.

00:47:56: Ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen weil ihm zu versuchen, was Positives warzunehmend und dann auch noch wegen dieser einen Geschichte wo er mal positiv aufgefallen ist.

00:48:07: Zuhause bei denen anzurufen bin ich denn bekloppt der baut die ganze Zeit nur Mist.

00:48:11: und jetzt rufe ich wegen einer Sache zu Hause an.

00:48:14: damals hatte ich noch gar nicht die Weitsicht wie krass bzw fördernd das aber sein kann.

00:48:20: ja Jetzt ist mir das total klar.

00:48:22: Aber das war für mich ein totaler Lernprozess

00:48:24: Und vor allem, es kann ja auch andersrum sein.

00:48:26: Also ich sag mal hier in dieser Spruchschoppe dann der Eltern liest ein Buch, da haben wir damals die Fähigkeiten sehr bunke gemacht, ne?

00:48:32: Die Schüler bringen ja auch solche Sachen, also dass ihr dann auf einmal so wie...

00:48:38: Ja, sollen wir zur zweiten Methode?

00:48:40: Hau raus!

00:48:41: Kommt!

00:48:43: Wir haben noch eine Methode.

00:48:47: Ja gut, wir hatten einmal auch Tagrid Yousef.

00:48:51: Übrigens das wär mir jetzt hier oder kann ich mal kurz einspielen, aber das hatten wir schon mal.

00:48:57: Ich zeigs euch trotzdem einen Moment.

00:48:58: Und

00:48:59: ich habe jede Stunde immer begonnen mit wie geht es euch was habt ihr gemacht?

00:49:05: und da gibt's Schüler die reden?

00:49:07: Immer!

00:49:08: Dann gibt's Schülern die sind ganz still und diese Schüler muss man versuchen auch einzufahren indem man Themen platziert in dem man...

00:49:17: Mal rumhäucht,

00:49:18: dass vielleicht jemand anders was da gerade passiert ist oder

00:49:22: die Schüler

00:49:23: diese Schülerin gemacht hat.

00:49:25: Das Wichtigste im Lehrerjob und auch in anderen Jobs wie eine Führungskraft wenn man als Lehrer da steht und vor allem wenn man die Klassenleitung kann dann ist man Führungskraft das man weiß mit wem man es zu tun hat.

00:49:42: Also beim Thema Vertrauen ne?

00:49:44: Also das ist ja nur möglich, wenn in der Gruppe auch Vertrauen herrscht.

00:49:48: Das kann ein paar Monate dauern bis jedes Kind was sagt – auch bei den Check-ins.

00:49:51: Die können weitergeben, wenn sie nichts einfällt oder Sie nicht sprechen möchten.

00:49:56: Das war am Anfang so selbst im LK und mittlerweile jeder trägt dazu bei.

00:50:02: Es hat ein paar Wochen gedauert, bis das Vertrauen da war bei allen.

00:50:07: Ich finde es auch sehr herausfordernd dann dafür zu sorgen dass nicht manche Die wirklich eine große Klappe haben und sich doch sehr in den Mittelpunkt drängen so, dass die so den gesamten rhetorischen Raum füllen.

00:50:19: Dass diejenigen die vielleicht eher zurückhalten und schüchtern sind dann keinen Platz für sich finden um zum Beispiel irgendwas dazu beizutragen.

00:50:26: wenn wir so Runden haben wo wir uns frei unterhalten in der klasse Dann hat es meistens so zwei drei Schülerinnen die sehr extrovertiert sind und viel von sich reden ist ja super.

00:50:37: also die sind halt sehr Ungehemmt und reden, so angstfrei.

00:50:43: Füllen dann aber sehr schnell einen rhetorischen Raum wo da nicht mehr viel Platz ist für die die ein bisschen stiller sind.

00:50:48: Da kann man ja auch gegenlenken und mal sagen...

00:50:53: Ja, erst mal das und ich finde es ein absolutes Vorurteil.

00:50:57: Dass die nicht die stilleren Kinder nichts zu sagen hätten.

00:51:01: Naja tatsächlich dann auch durch sonstige Mitarbeiter bei die Leistung in Anführungszeichen also dass was sie zu sagen haben anders abfragen.

00:51:07: Richtig.

00:51:07: Was manchmal gerne mache ist dann dann sprechen die Medien was so eine Art Podcast drauf.

00:51:11: Ja nein.

00:51:12: Klima oder digitale Geschichten.

00:51:16: Man kann ja sehr tief sein.

00:51:18: Also man kann denen auch hören ohne dass sich zuhören, ohne dass sie sprechen.

00:51:21: So

00:51:22: Das ist schön.

00:51:23: Wir können Schülern zuhören, ohne dass sie sprechen.

00:51:28: Alex haben wir noch einen?

00:51:28: Schön!

00:51:29: Wir haben noch ein ja und zwar hätten wir hier nochmal die Betty Schmidt, die hat nämlich mehrere Dinge preisgegeben.

00:51:41: Wir hören jetzt die Ying Yang Methode von Betty Schmidt.

00:51:45: So schrate ich übrigens auch, das fällt mir gerade ein jetzt gerade als Klassenlehrerin.

00:51:51: Ich fange immer mit so einem riesen Yin-Yang Zeichen an der Tafel an und erzählte immer weil mein Mann hat tatsächlich einen Ehring für uns konzipiert den wir dann in Auftrag gegeben haben ein unschlagbares Team sind.

00:52:09: Und das erzähle ich Ihnen dann auch immer und erzählt immer ein paar Stärken von mir, Schwächen vor mir und meinem Mann und wo wir uns ausgleichen.

00:52:16: Dann sage ich immer so – da müssen wir hinkommen!

00:52:19: Wir haben hier so viel Potenzial erzählt.

00:52:21: Welche Stärke haben wir hier sitzen?

00:52:24: Dann können Sie sich Stichworte machen was sie für Stärkungen haben, können sich austauschen welche Stärke Sie jetzt quasi in Designa geben aber auch welche Schwächen.

00:52:32: Und das finde ich immer so einen schönen Anfang, weil da ist dann klar die Fünf E hat alles.

00:52:39: Da haben wir bei dreizig Kits dreißig Stärken und Dreißig Schwächen und sehen immer sofort, ach der eine kann toll Fußball spielen Der nächste Pokal ist gesichert Bei unserem Jahrgangs Treffen Du musst üben mit den Kindern in der Pause usw.. Ich finde die Haltung die dahinter steckt Jeder von euch kann was toll und jeder von euch braucht aber auch Unterstützung von dem anderen.

00:53:03: Das war mir immer ein ganz wichtiges Anliegen, man startet dann anders in eine Klasse.

00:53:12: Ich habs gleich ein und merke es geht wieder ums gesehen werden und um Wahrnehmung ne?

00:53:18: Es ging darum dass man aktiv wahrnimmt und dem Kind auch zeigt guck mal du willst hier wahrgenommen und du hast einen Platz.

00:53:25: mich erinnert das immer Auch so ein bisschen dran.

00:53:28: Es gibt ja, habe ich schon einige, ich glaube amerikanische Filme waren es drüber gesehen, so High School-Filme und so wo die Schüler immer die Möglichkeit bekommen eine Präsentation zu machen zu einer Sache, die ihnen total am Herzen liegt und wo sie eine riesen Stärke haben Und quasi absolut neigungsorientiert zu dem was die Schüler machen.

00:53:51: Die Hauptsache ist dass Sie Selbstwirksamkeit bekommen und Bedeutsamkeiten kriegen und darüber Vertrauen aufbauen.

00:53:58: Und das erkennt man da auch so ein bisschen wieder, ich meine wenn eine Klasse darüber diskutiert welche Stärken hast du?

00:54:05: ach guck mal du bist doch hier jede Woche beim Volleyball und du bist total der Volley-Ballfreak.

00:54:09: und wer andere ist ein extrem guter Zeichner und super kreativ wenn er einen Pinsel oder einen Stift in der Hand hat.

00:54:17: ja und dadurch haste auch die Selbstwirksamkeit und das ist natürlich enorm vertrauensstärkend.

00:54:22: Lustigerweise!

00:54:23: Wenn ich euch das einmal spiegeln darf Wir reden grad gar nicht mehr über Fachlichkeit, merkt ihr das?

00:54:28: Wir haben gestartet mit Fachlichkeit steht auch im Zentrum und ist wichtig und so.

00:54:35: Wenn es um Beziehung geht dann ist die Fachlichkeit doch eher im Hintergrund ne?

00:54:38: Und verurteilt mich oder nicht ich glaube wenn Schüler sich später an Schule erinnern ja dann haben wir viele Inhalte.

00:54:45: aber da ist auch eine ganz gehörige Portion Beziehungsarbeit die mithängen bleibt und die mit als emotionales Echo von Schule bleibt in positiven dem negativen

00:54:56: Ja, also insgesamt ich gehe bei dem meisten total mit Tobi.

00:55:00: Also die Fachlichkeit für mich ist es dann halt auch so dass ich mir da sage okay wenn ich ein zwei Stunden sehr ins Detail gegangen bin um zu stärken und Beziehungsarbeit zu leisten Dann habe ich dieses Fundament das Schüler sagen ach Zumindest in der größeren Wahrscheinlichkeit dass sie sagen Ach Herr Böhler Es ist schön dass wir bei ihnen Unterricht haben Das Ist cool.

00:55:23: Und Wenn Ich das höre Und merke, wir haben einen guten Draht.

00:55:28: Dann kloppe ich aber manchmal fachlich rein.

00:55:30: Weil dann weißt du ... Dann kannst du auch mal sagen so Leute, es ist schön.

00:55:34: Wir hatten Traum auf die Stunde um uns kennenzulernen.

00:55:36: Aber jetzt putt dabei die Fische!

00:55:37: Jetzt müssen wir aber wirklich ranklösen.

00:55:39: Ja?

00:55:40: Aber dann haste sie auf deiner Seite.

00:55:42: Alex, du hast ein geiles Bild gerade benutzt wahrscheinlich ohne das zu merken.

00:55:46: Das könnte fast als Schluss für unser Gespräch gehen.

00:55:49: Du hast gesagt, dass ist das Fundament.

00:55:51: Das Wort ist doch nicht gefallen, ne?

00:55:53: Dass eigentlich Gebäude bauen wie aus Fachlichkeit die Beziehungsarbeit das bildet des Fundament.

00:55:59: Wir hatten nur von Hetty das Wort Grundvoraussetzung!

00:56:02: Ja ich finde Fundament wirklich schön ja.

00:56:05: Ja so sehe ich es auch.

00:56:06: So wenn wir alles auf einen Punkt bringen, sag doch mal Alex genau abschließend... Wie bringen wir das Ganze jetzt auf den Punkt?

00:56:11: wo hast du mit deinem Fundament eigentlich schon eine gute Basis gelegt?

00:56:16: Also ich habe's eigentlich schon zusammengefasst glaube ich.

00:56:22: Und was sagt ihr so?

00:56:23: Wir haben jetzt eine Stunde quasi.

00:56:25: Was

00:56:25: ist krass?

00:56:26: Na ja, wir sind schon drüber ein bisschen genau.

00:56:28: Was sag ich nicht?

00:56:30: Der Kostlowski

00:56:30: klopft an!

00:56:32: Der Koslowski hat aufgegeben mit uns.

00:56:34: Schon Dienstaufsichtsbeschwerde eingereichert.

00:56:36: Bekündigt!

00:56:37: Ah,

00:56:38: yo... Was sage ich denn?

00:56:41: Warte mal, ich hab mir das doch aufgeschrieben und sich sagen, warte... Das schneiden wir

00:56:45: weg.

00:56:50: Nee, ich bleib bei einem Fundament.

00:56:51: Ich bleibe bei, wenn mal für mich heute unser Gespräch wird zu Beziehung bildet das wichtige Fundament für pädagogische Arbeit.

00:56:59: Auf dass wir dann das große Gebäude der Fachlichkeit aufbauen.

00:57:02: Das heißt, wir haben keinen Austausch, kein Ersatz sondern eine Reihenfolge.

00:57:08: Bianca?

00:57:09: Ja die fachliche Vermittlung ist umso nachhaltiger, desto besser schon wiederwertend, destoh qualitativ... Krakfaker!

00:57:21: Ja, Trag fehlt weniger auch durch ethische.

00:57:24: Also würde wohl wollen Qualitäten.

00:57:28: die Beziehung also Wertschätzung, Anerkennung und Respekt der Lehrerschülerbeziehung ist.

00:57:35: Finde ich voll gut!

00:57:37: Ich würd noch eins ergänzen zum Abschluss bevor ich gleich auch abkriege.

00:57:42: Mach's geklärt, ich finde das voll schön zu rettieren.

00:57:44: Das hat eine ganz andere Dynamik, das ist cool.

00:57:46: ja...

00:57:47: Eine Sache muss ich noch loswerden.

00:57:48: Bianca, du sagst es ist bestimmt eine Viertelstunde her, ne?

00:57:50: Da hast du auch gesagt wie wichtig es ist dass die Institution Schule erstmal für Wohlergehen wohlfühlen psychische Gesundheit sorgt um weil da gerade die größten Baustellen sind und das wird die riesen Herausforderung.

00:58:06: Ich sagte da kurz ich bin skeptisch.

00:58:08: wir bräuchten im Prinzip Lehrkräfte Wie auch diese preisregel des deutschen Lehrkräftepreises die alle unisono der Meinung sind, dass Beziehung das absolute Fundament bildet.

00:58:20: Und da sich die größte Schwierigkeiten und Herausforderungen, weil wir in so einem Mixed-Lehrer-Kollegium immer noch ... So viele unterschiedliche Haltungen haben, dass das am schwierigsten wird.

00:58:32: Wie veränderst du diejenigen, die zusammen an einer Schule arbeiten?

00:58:37: In Richtung beziehungsstärkend Arbeiten

00:58:39: usw.?

00:58:40: Alex, BPU bedingungslos positive Unterstellung!

00:58:44: Die werden die Tür vielleicht auch noch finden.

00:58:45: Ja, ich hab jetzt mal postet hier...

00:58:49: Es wird herausfordern!

00:58:52: Aber nicht stimmflich würde ich mal so sagen.

00:58:55: Wir sind ja an bestimmten Nahtstellen aktiv gemeinsam.

00:59:01: Mein Lieblingswort gerade ist Behaarlichkeit.

00:59:06: Das Ziel nicht aus den Augen verlieren und ... Wir haben eine Vision, wie Schule aussehen könnte.

00:59:13: Wo es in vielen Teilen auch schon so aussieht.

00:59:15: Und das setzt sich langsam

00:59:16: durch, ne?

00:59:16: Ich

00:59:17: finde man mehr und wirklich

00:59:18: dass es langsam durchsickert.

00:59:20: Genau.

00:59:23: Und damit nähern wir uns jetzt mal dem Ende des Gesprächs.

00:59:27: Wir haben ein wenig überzogen!

00:59:29: Wenn dir im Laufe der Folge eine Kollegin oder einen Referendarin oder Studentstudentin eingefallen ist, der genau das hier hören sollte dann schick... ihm oder ihr die Folge jetzt, bevor du es vergisst.

00:59:42: Und falls du tiefer einsteigen willst – Die Urtöne, die er hier hört, stammen aus unseren Gesprächen mit Deutschlands ausgezeichneten Lehrkräften.

00:59:51: Diese sind diese und noch viel mehr Folgen findest Du auf www.leerenlieben.u.de.

00:59:58: Wir sagen bis in zwei Wochen dann übrigens mit einem neuen Lehrkräftepreisträger nämlich Julian Li zur Frage wie man aus einer Unterrichts-CD ein Duschbus für Obdachlose macht.

01:00:13: Also, reinhör

01:00:14: Dotsich!

01:00:14: Das mag ja neugierig... War schön ihr beiden!

01:00:18: Danke schön Bianca, danke schön Alessia euch!

01:00:21: Ja also, dankeschön und riecht damit schön!

01:00:24: Bis in zwei Wochen,

01:00:25: tschüss!

01:00:26: Ciao.

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